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Aktuelles

Senatorin Bogedan eröffnet Berufsschultour der DGB-Jugend im TBZ Mitte

Welche Auswirkungen auf die Arbeitswelt bringt die Digitalisierung mit sich? Was bedeutet das für den Wandel der Berufsausbildung und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Berufsschule? Diese Frage diskutierte die Bildungssenatorin mit der DGB-Jugend am Montag, den 09.09.2019 bei ihrem Besuch im TBZ Mitte. Zeitgleich eröffnete sie als Schirmherrin die Berufsschultour der Gewerkschaftsjugend. Neben dem technischen Wandel standen dabei auch die Ausbildungsbedingungen in Berufen von Metallbau über Veranstaltungstechnik bis Kfz-Mechatronik im Fokus.
Die Senatorin Bogedan betonte: „Die Kompetenz sich innerhalb der Rechte, Pflichten und Zusammenhänge der Arbeitswelt zurechtzufinden, ist eine Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Die Bildungsarbeit der DGB-Jugend trägt damit zur Stärkung der Demokratie bei, indem sie mit abwechslungsreichen Methoden komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge und ein grundlegendes Verständnis unserer Gesellschaft erläutert. Sie befähigt junge Menschen dazu, sich kompetent in der Arbeitswelt zu bewegen. Bildungsangebote wie die gewerkschaftliche Bildungsarbeit unterstützen ausdrücklich das schulisch-unterrichtliche Angebot. Daher freue ich mich, die Schirmherrschaft für das kommende Schuljahr zu übernehmen.“

Bei einem Rundgang durch die Schule bekam sie Einblicke in die Abläufe der Schule. In einer Übungswerkstatt der berufsbildenden Schule diskutierten Auszubildende zur Fachkraft für Metalltechnik mit dem Besuch über die Chancen und Herausforderungen von Ausbildung 4.0. Im Anschluss hat sich Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan die Funktion von Fräs- und Drehmaschinen zeigen lassen sowie einen virtuellen Zug gesteuert und dabei den modernen Eisenbahnsimulator des TBZ Mitte kennengelernt, den angehende Lokomotivführer im Berufsschulunterricht nutzen.
„Eine moderne Berufsausbildung stellt völlig neue Herausforderungen sowohl an die Auszubildenden als auch an die Lehrkräfte“, erklärte Schulleiter Jörg Metag. „Umso erfreuli-cher, dass die Senatorin mit uns als Schule bei diesen Schritten in gutem Austausch steht und sich ein Bild vor Ort machen möchte.“

Der DGB-Jugendbildungsreferent Hannes Scherf dazu: „Moderne Berufsausbildung ist für uns als Gewerkschaftsjugend ein wichtiges Thema. Die Ausbildungsbedingungen spielen eine wichtige Rolle für den Wandel in der Arbeitswelt. Neben den Berufsschulen sind hier die Arbeitgeber gefordert.“
Im Rahmen der gewerkschaftlichen Infotour ist im September die Gewerkschaftsjugend drei Wochen lang an Berufsschulen in Bremen und Niedersachsen unterwegs, um Jugendliche über ihre Rechte als Auszubildende und Tarifverhandlungen aufzuklären. Darüber hinaus waren Demokratie und Mitbestimmung in Betrieb und Gesellschaft Gesprächsthemen.
Allein im TBZ Bremen informierten sie über 300 Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Ausbildungsgängen in 14 Klassen. Am nächsten Tag steht bereits der nächste Projekttag in Bremerhaven an.
„Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass nicht alle Ausbildungsplätze gesetzliche Vorgaben erfüllen“, sagt Hannes Scherf. „Es ist wichtig, dass Auszubildende über Rechte und Pflichten Bescheid wissen. Nur dann können sie sich gegen Verstöße der Arbeitgeber wehren und auf ihre Rechte pochen.“


Hinweis:
Der aktuelle Ausbildungsreport 2019 der DGB-Jugend beleuchtet die bundesweite Qualität der Ausbildung und die Zufriedenheit der Auszubildenden in Schule und Betrieb (http://jugend.dgb.de/meldungen/ausbildung/++co++f612a654-9af9-11e8-abc4-525400d8729f). Eine Regionalauswertung für Bremen und Niedersachsen erscheint Ende November.

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